Olympia 2026 – Deutscher Fokus am 11. Februar

Gold im Rodeln, Silber im Ski Alpin: Deutschland greift bei Olympia 2026 weiter an.

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien nehmen Fahrt auf und Team Deutschland setzt am fünften Wettkampftag ein starkes Ausrufezeichen.

Während Norwegen aktuell den Medaillenspiegel anführt, dicht gefolgt von Deutschland und Schweden, zeigt sich: Die deutsche Mannschaft ist präsent. Konzentriert. Und bereit, in den kommenden Tagen weiter anzugreifen.

Gold für Julia Taubitz im Rodeln

Der bisherige Höhepunkt aus deutscher Sicht: Julia Taubitz gewinnt Gold im Einsitzer der Frauen im Rodeln.

Mit vier konstant starken Läufen im Eiskanal von Cortina d’Ampezzo sicherte sie sich souverän den Olympiasieg. Keine Nervosität, keine Unsicherheit, sondern Präzision, Technik und mentale Stärke auf den Punkt.

Rodeln bleibt damit eine der verlässlichsten Medaillendisziplinen für Deutschland. Doch dieser Erfolg war mehr als Routine. Er war das Ergebnis jahrelanger Arbeit und einer Athletin, die im entscheidenden Moment präsent war.

Silber im Ski Alpin – Teamgeist zahlt sich aus

Auch im alpinen Bereich durfte gejubelt werden:
Kira Weidle-Winkelmann und Emma Aicher gewannen Silber in der Team-Kombination der Frauen.

Ein Rennen, das Tempo, Technik und Vertrauen verlangt. Gerade in einem Teamformat zeigt sich, wie wichtig Abstimmung und gegenseitige Unterstützung sind.

Diese Medaille steht nicht nur für individuelle Klasse, sondern auch für Zusammenhalt.

Medaillenspiegel – Deutschland in Lauerstellung

Im aktuellen Medaillenspiegel liegt Deutschland auf Rang zwei hinter Norwegen. Die deutsche Mannschaft präsentiert sich stabil, breit aufgestellt und in vielen Disziplinen konkurrenzfähig.

Was auffällt:
Es sind nicht nur einzelne Stars, die glänzen, sondern ein Team, das geschlossen auftritt.

Der Blick auf die heutigen Wettbewerbe

Auch der restliche Wettkampftag verspricht Spannung aus deutscher Sicht.

Biathlon – 15 km Einzel der Frauen (14:15 Uhr)

Ein Klassiker des Wintersports, bei dem neben Ausdauer vor allem Präzision am Schießstand gefragt ist. Fehler werden hart bestraft, mentale Stärke entscheidet über Podium oder Mittelfeld.

Nordische Kombination – Titelverteidiger im Einsatz

Vinzenz Geiger startet als Titelverteidiger im Wettbewerb von der Normalschanze mit 10 km Lauf. Die Erwartungen sind hoch, doch Geiger hat bereits bewiesen, dass er große Bühnen beherrscht.

Eisschnelllauf – 1000 m der Männer (18:30 Uhr)

Am Abend geht es um jede Hundertstelsekunde. Deutschland hofft auf starke Zeiten und eine mögliche Überraschung im Sprintbereich.

Eishockey – Deutschland gegen Kanada

Ein Prestigeduell in der Vorrunde des Männerturniers. Spiele gegen Kanada sind immer mehr als nur Gruppenspiele, sie sind Standortbestimmungen.

Snowboard – Halfpipe Qualifikation der Frauen

Spektakuläre Tricks, Risiko und Kreativität, auch hier blickt man gespannt auf die deutsche Beteiligung.

Ski Alpin – Super-G der Herren

Ein weiteres Tempo-Highlight, bei dem Mut und Linienwahl über Erfolg oder Ausfall entscheiden.

Mehr als Medaillen

Was diese Tage in Italien zeigen: Olympia ist mehr als ein Medaillenspiegel.

Es sind die Momente dazwischen.
Die Konzentration vor dem Start.
Die Erleichterung im Ziel.
Die Enttäuschung, die genauso dazugehört.

Deutschland präsentiert sich bislang geschlossen, fokussiert und mental stabil. Die Mischung aus Erfahrung und jungen Talenten wirkt ausgewogen.

Und genau das könnte in den kommenden Tagen entscheidend werden.

Fazit: Ein starker Zwischenstand

Mit Gold im Rodeln, Silber im Ski Alpin und weiteren Chancen am Horizont zeigt Team Deutschland am 11. Februar: Die Richtung stimmt.

Die Spiele sind noch jung.
Die großen Entscheidungen stehen noch bevor.

Doch eines ist bereits klar:
Deutschland ist mittendrin und bereit für mehr.

Sandra

Autor

Sandra

Sport-, Fitness, Gesundheit- und Mental-Coach